Die Geschichte des Holzes

Eine der Dachkonstruktionen, die aus Brettschichtholz montiert ist, kommt aus den alten Zeiten, aus 1870, und befindet sich in Großbritannien, in der Stadt Southhampton, im Konferenzsaal der Universität des Königs Edward.   Weitere Konstruktionen aus Brettschichtholz kommen aus dem 19. Jahrhundert und befinden sich zum Beispiel in der Nähe der Stadt Liverpool. Es sind die Kirchen des hl. Lucas und der hl. Helena.

Die erste zertifizierte industrielle Nutzung des Brettschichtholzes erfolgte in Deutschland, in Weimar im Jahr 1872, wo Otto Hetzer einen Zimmererbetrieb und einen Dampfsägebetrieb erbaute. Er hat Anfang des Jahres 1892 mehrere Normierungen von Holzkonstruktionen gemacht, zum Beispiel das Zertifikat Nr. DRP 197773, das auch das Brettschichtholz beinhaltete.  Nach der genannten Normierung müssen alle hergestellte Brettschichtholzelemente mindestens 3 oder mehr Lamellen enthalten, die bei dem Formpressen ein fertiges Konstruktionselement bilden.  In der Werkstatt von Hetzer arbeitete in der Blütezeit der Produktion im Jahr 1917 mehr als 300 Angestellten.

Im Jahr 1909 kauften die Schweizer Konsultanten, Ingenieure Terner und Chopard die Bewilligung, das Zertifikat von Hetzer zu benutzen. Auf diese Weise konnten sie Konstruktionselemente aus Brettschichtholz in mehreren Projekten verwenden. Dazu gehört auch das Gebäude des Hygieneinstituts in Zürich aus dem Jahr 1911. Heute funktioniert es als das Hauptgebäude der Universität, wo ein interessantes Kuppeldach in Glockenform zu sehen ist. Die Technologie wurde im Jahr 1934 auch in Nord-Amerika bekannt, als Max Hanish sen., der an der Jahrhundertwende mit Hetzer zusammengearbeitet hatte, in der Stadt Peshtigo in Winconsin seine Firma für die Herstellung von Brettschichtholzelemente gründete. Der erste Bau, der mit Konstruktion aus Brettschichtholz gebaut wurde, war das Laboratoriumgebäude des Forschungsinstituts USDA Forest Products Laboratory in der Stadt Madison in Wisconsin. Die Konstruktion wurde im Jahr 1934 erbaut und bis heute erfüllt sie ihre Funktion sehr gut.  Ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Produktion war die Einführung des wasserabstoßenden Klebstoffs auf der Base des Fenolrezorzinols ab 1942. Dieser Entwicklungsschritt ermöglichte den Einbau der Elemente auch im Exterieur ohne dass die ungünstigen Wetterverhältnisse einen Einfluss auf die Qualität der Konstruktion aus Brettschichtholz hätten. Das erste amerikanische Produktionszertifikat war unter der Bezeichnung der Handelsnorm Nr. CS253-63 bekannt, das das Handelsministerium im Jahr 1963 veröffentlichte. DIe neuest Norm  ist ANSI/ATIC unter der Nummer A190.1-02, gültig seit 2002.

Aus dem Anlass der Olympischen Winterspiele im Jahr 2010 wurde das Wintersportstadion Richmond Olympic Oval in der Stadt Vancouver mit Holzdachkonstruktion erbaut, wo die größten Elemente aus Brettschnittholzbindern eingebaut wurden. Für die Herstellung der Brettschnittholzelemente wurde mehr als 2400 Kubikmeter Douglastanne verwendet. Insgesamt 34 Stück Zedersäulen unterstützt die Dachkonstruktion bei den Überhängen.

Das Pariser Museum Centre Pompidou-Metz wurde aus 16 Kubikmeter Brettschichtholz erbaut. Dieses Gebäude ist 90m breit in Form eines Sechsecks, auf einer 8000 Quadratmeter großen Fläche. Das Motiv der Dachkonstruktion kopiert die Form eines geflochtenen Strohhuts.

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